Ein Hund, der von Anfang an zu Ihrem Leben passt
Ein Behindertenbegleithund unterstützt Menschen mit körperlicher oder seelischer Behinderung dauerhaft und individuell im Alltag. Beim DBTB e.V. wächst er direkt mit seiner zukünftigen Familie auf – als Mensch-Assistenzhund-Gemeinschaft (M-A-G), anerkannt nach der Assistenzhundeverordnung.
Mensch und Hund wachsen gemeinsam in ihre Aufgabe hinein
Der Welpe kommt nicht über eine Patenfamilie, sondern direkt zur künftigen Familie. Das nutzt die wertvolle Welpenzeit, schafft eine enge Bindung und bereitet den Hund von Beginn an auf seine konkreten Aufgaben vor.
- Türen und Schränke öffnen, Lichtschalter betätigen
- Gegenstände aufheben und anreichen, Hilfe beim An- und Auskleiden
- Sicherheit und emotionale Stabilität im Alltag und in der Öffentlichkeit
- Individuell zugeschnittene Aufgaben – keine Standardlösung von der Stange
Welche Behindertenbegleithunde der DBTB ausbildet
Vier Arten nach Assistenzhundeverordnung – plus individuell kombinierte Bedarfe. Blindenführhunde bilden wir nicht aus.
Mobilitätsassistenzhund
Für Menschen mit motorischer Beeinträchtigung: Greifen, Stützen, Gleichgewicht und Hilfe bei Rollstuhlnutzung.
PSB-Assistenzhund
Bei PTBS, Angststörungen, Depression oder Autismus: erkennt Stress, unterbricht Flashbacks, gibt Sicherheit.
Signalassistenzhund
Bei eingeschränktem Hören: zeigt wichtige Geräusche an – Türklingel, Wecker, Rauchmelder, Namensruf.
Warn- & Anzeigehund
Bei Stoffwechsel-, Allergie- oder Anfallserkrankungen: warnt vor kritischen Zuständen, bevor sie eintreten.
Kombinierte Bedarfe
Jeder Behindertenbegleithund wird individuell auf die spezifischen Bedürfnisse seines Menschen zugeschnitten.
Anerkannt nach der Assistenzhundeverordnung
Die AHundV gilt seit dem 1. März 2023 bundesweit und regelt Eignung, Ausbildung und Zertifizierung von Assistenzhunden einheitlich. Der DBTB e.V. war im Rahmen der Expertenanhörung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales an ihrer Ausgestaltung beteiligt.
Eine Selbstausbildung durch den Menschen mit Behinderung ist möglich – sie muss aber von einer zugelassenen Ausbildungsstätte wie dem DBTB begleitet werden. Nach bestandener Prüfung gibt es ein offizielles Zertifikat samt Kennzeichen mit den gesetzlichen Zugangsrechten.
Mindestumfang
Mind. 60 Stunden über mind. 2 Monate, Ausbildungsbeginn ab 15 Monaten.
Zertifizierung
Zertifikat + Kennzeichen, gültig bis zum 10. Lebensjahr des Hundes.
Haftpflicht (Pflicht)
Mind. 1 Mio. € Versicherungssumme, max. 500 € Selbstbeteiligung.
Interesse an einem Behindertenbegleithund?
Der DBTB e.V. begleitet Sie von der Eignungsprüfung bis zur Zertifizierung – bundesweit und nach ISO-9001-Qualitätsrahmen.